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Dann ist sie da: diese Dunkelheit, kalt und feucht dazu. Wer könnte behaupten, Fan davon zu sein? Träumen wir doch davon, von Licht erfüllt und gewärmt in der Sonne zu sitzen?
Und doch lässt uns erst die Dunkelheit den Wert des Sonnenlichts wertschätzen. Ohne zu unterschlagen, dass auch die Dunkelheit ihren eigenen Wert hat. Wann sonst wird es uns erleichtert, uns etwas in uns zurückzuziehen und es uns selbst für unser Wohlergehen gemütlich zu machen? Ohne diese Momente würden wir nicht innehalten, um zu erkennen, was wir über den Sommer schon erlebt und in uns gespeichert haben – und uns von innen erhellt.
Das Leben verläuft in Zyklen und in seinem Rhythmus. „SPANDA“ nennen wir im Yoga diese Schwingung des Lebens: Alles in unserem Universum hat seinen Gegenpol: z.B. das Licht - die Dunkelheit, die Wärme - die Kälte, das Außen - das Innen. Und zwischen diesen Gegensätzen pulsieren wir. Jedes Einzelne würden wir ohne seinen Partner nicht wahrnehmen und wertschätzen können.
Darüber wird es uns vielleicht möglich den Widerstand gegen das Ungewollte eines Moments etwas zu reduzieren.
Gerade im Yoga können wir über unseren Körper das Pulsieren des Lebens so gut erkunden: Über unsere Ein- und Ausatmung oder den Unterschied zwischen An- und Entspannung unserer Muskeln. Dies erleichtert uns im Alltag uns mehr auf die natürlichen Schwingungen des Lebens einzulassen, ihre jeweilige Qualität anzuerkennen und zu wissen: Auf jede Dunkelheit folgt das Licht. Sie brauchen einfach einander.