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Der letzte Beitrag erinnerte uns, dass alles seine Zeit haben darf. Die Zeit zum Erblühen ist jetzt gekommen. Der Start in den Mai wird in verschiedensten Kulturen als Höhepunkt des Frühlings gefeiert. Er symbolisiert wie kaum eine andere Zeit Fülle, Fruchtbarkeit und Lebensfreude.
Dieser Überfluss an Schönem, in Sanskrit „SHRI“, ist in der tantrischen Yogaphilosophie mit der Göttin Lakshmi verbunden. Sie entstieg auf einer Lotusblüte einem Milchozean und steht für Anmut, Wohlergehen, Glanz und eben jener Fülle, wie sie uns die Natur aktuell in ihrer Blüte zeigt. Ein passender Moment also, uns an die Schönheit des Lebens zu erinnern – und darauf zu vertrauen, dass die Momente des Lichts und Erblühens wiederkehren, egal wie dunkel es zu anderen Zeiten ist.
Fehlt uns dieser Blick, kann es daran liegen, dass unser ganzes Körpersystem zu sehr unter Anspannung steht. Spann einmal all deine Muskeln im Körper an, mache ein Zitronengesicht und versuche, an etwas Schönes zu denken. Es wird nur schwerlich gelingen. Wenn wir wieder ausatmen, sich alles lockern darf, weitet sich auch unser innerer Blick und kann das Schöne im Alltäglichen leichter entdecken. Sind wir verliebt, erscheint uns die Welt viel bunter, selbst wenn sie jeden Tag gleich aussieht.
Da die Verliebtheits-Hormone vergänglich sind, hilft es, unseren Körper in ein solches Gefühl der Sicherheit zu führen, so dass sich unser ganzes System entspannen und Vertrauen ins Leben finden kann. Sicherheit im Körper zu spüren, bedeutet für alle etwas anderes. Vielleicht hilft es dir, dich auf die Erde zu legen und komplett von der Stabilität der Erde tragen zu lassen. Mit jeder Ausatmung den Widerstand aufzugeben und das Gewicht in die Erde fließen zu lassen.
Ein weiterer Sicherheits-Anker im Körper ist unser Atem. Dieser fließt unaufhörlich für uns, so lange wir leben. Also einen Moment lang nur spüren, dass du atmest und gar nichts dafür tun musst. Wir dürfen auf das Leben vertrauen.
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